Archives For Zwiebeltürme

Teil 1: Der Osten, von der Isar bis zum Königssee

(Der Westen Oberbayerns demnächst im Teil 2)

Zahlreiche Schlösser, Kirchen und Erker werden im Aufschwung nach dem dreißigjährigen Krieg (1618-48) mit markanten Zwiebelhauben und -helmen jeglicher Couleur und Größe gekrönt. Die gemütlich wirkenden Zwiebeltürme schmücken Dörfer und Städte oder stehen in landschaftlich lieblichen Waldnischen, auf den Kuppen eiszeitlicher Endmoränen oder vor einer prächtigen Bergkulisse. Alles überragend erheben sich in Oberbayern die katholischen Kirchen in den weiß-blauen Himmel. Der Barock erlebt rund um 1700 seine Blütezeit und wechselt in das üppige verspielte, ja glamouröse Rokoko. Nicht wenige Zwiebeltürme künden schon aus der Ferne von einem Barock- und Rokoko-Juwel. Kirchen, die sich lohnen einen Stopp einzulegen und dies nicht nur für kunsthistorisch Interessierte. Die Kirchen sind neben ihrer religiösen Bedeutung zu wahren Museen avanciert. Kunsthistorische Führer liegen heute schier in jeder Kirche gegen ein geringes Entgelt zum Einlesen in die Baugeschichte auf. Es empfiehlt sich wirklich einmal von Kirche zu Kirche zu fahren um die Meisterwerke von Asam bis Zimmermann kennenzulernen. Ein guter Tipp wäre die Reise entlang der Deutschen Alpenstraße von Neuschwanstein bis Berchtesgaden, mit reichlich Zeit für Abstecher – einer Rad- oder Wandertour.

Ramsau, Berchtesgadener Land

Ramsau, Berchtesgadener Land

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