Die Eisacktal-Route von Bozen bis Sterzing

christian —  29. Oktober 2012 — Kommentieren

Bevor um 1500 das Eisacktal über den „Kunterweg“ durch die Eisackschlucht befahrbar wurde, führte der Weg von Bozen zum Brennerpass über den Ritten.

Die Fugger, Albrecht Dürer und Goethe kamen durch das Tal auf ihrem Weg gen Venedig oder Rom… der Minnesänger und Dichter Walther von der Vogelweide wurde hier inspiriert und man sagt, er sei ein Südtiroler, aus dem Eisacktal gewesen. Doch bevor um 1500 das Eisacktal durch den „Kunterweg“ (nach seinem Betreiber benannt) durch die Eisackschlucht befahrbar wurde, führten die Wege der Völkerwanderungen, der Römer und Kaiser (Konrad II., Barbarossa, Karl V.) über den Ritten und den Ulrichspass bei Lengmoos (1.154 m).

Italienischer Flair und Tiroler Bodenständigkeit prägen das Tal zwischen Bozen und Brenner. Prächtige Ritterburgen säumen den Weg, mächtige Bischöfe hatten hier ihren Sitz. Malerische Dörfer erscheinen wie Adlerhorste hoch über der Eisack. Das Leben pulsiert seit Jahrtausenden in diesem Tal.

Länge der Route: rd. 70 km
Abstecher: Kastelruth – Seiser Alm, etwa 10 bis 15 km
Abstecher: Große Dolomitenstraße von Bozen bis Cortina d’Ampezzo, 110 km

Bozen,
die Stadt mit dem südlichen Charme

Bozen Waaghaus

Zu den Highlights in Bozen wird sich ein jeder Besucher wohl andere Gedanken machen. Den einen zieht es in eines der zahlreichen Straßencafes, er lässt dabei das quirlige Miteinander in deutsch und italienisch auf sich wirken. Der andere, pardon besser gesagt, die Damenwelt zieht es in die modernen Boutiquen in der Laubengasse. Aber Bozen hält neben dem Archäologiemuseum, in dem das Leben von Ötzi, dem Mann aus dem Eis nachrecherchiert werden kann, noch viel mehr für seine Besucher bereit.

Bozen, Dominikanerkirche
Kleinod Johanneskapelle

Unweit vom Waltherplatz, im Zentrum der Stadt, befindet sich eines der bedeutendsten Zeugnisse der oberitalienischen Wandmalereien. In der Johanneskapelle, die über die Dominikanerkirche zu erreichen ist, sind Wände und Decken vollständig mit Fresken um 1340 (aus der Schule Giottos) bedeckt. Sie zeigen Szenen aus dem Marienleben und des Heiligen Johannes d. Täufer. Die Dominikanerkirche selbst, eine dreischiffige Hallenkirche geht zurück auf das Jahr 1300.

Bozen für Naschkatzen…

Bozen Obstmarkt

Bozens Cafes und Konditoreien verführen zu einer süßen Rast. Feilgeboten wird eine bunte Mischung aus österreichischen, italienischen und Südtiroler Leckereien. Wer’s gesünder mag, der sollte unbedingt den Obstmarkt besuchen.
Lesen Sie mehr zu Bozens Geschichte, das zu Zeiten der Römer Bauzanum hieß, in der nachfolgenden PDF zur Route des Eisacktales.

Bozen und die Rittner Bahn,
100 Jahre Berg-Attraktion

Rittnerbahn Klobenstein Oberbozen

1907 wurde die Rittnerbahn, als reine Ausflugs- und Touristenbahn in Betrieb genommen. Wechselnd als Straßen-, Zahnrad- und Schmalspurbahn führte sie vom Waltherplatz, mitten in Bozen, hinauf auf den Ritten bis nach Klobenstein. Die Bahn hat bis heute nichts von ihrer Attraktion verloren. Nur das „Steilstück“ von Bozen nach Oberbozen, mit einem Höhenunterschied von rd. 1000 Metern, wurde von einer modernen Seilbahn abgelöst. Auf der 20-Minuten-Fahrt der Schmalspurbahn von Oberbozen bis Klobenstein wetteifern die Bergmassive der Dolomiten um das schönste Fotomotiv. Eine sehr empfehlenswerte slow-seeing Tour im Halbstundentakt. Die Nostalgiebahn ist in Oberbozen (Garagen) am Bahnhof zu bewundern, wenn nicht im Fahreinsatz. Vorher bitte den Schaffner um Erlaubnis fragen.

Ritten: Lengmoos an der Straße der Kaiser

Kommende Lengenmoos

Die Kommende des Deutschen Ordens liegt an der so genannten Kaiserstraße. Seit 1211 bestand hier am Ulrichspass ein Hospiz für die Reisenden zwischen Italien und dem Norden, das 1235 an den Orden ging. Der heutige Bau geht auf das Jahr 1625 zurück und enthält kostbar ausgestattete Räume mit Prunköfen, Stuckdecken und bemalten Tapeten. Heute finden die Rittner Sommerspiele in der Kommenden statt.
Vorbei an den Erdpyramiden (kurze Wanderung) und der Wallfahrtskirche Maria Saal (16. Jh.) mit der „Muttergottes unterm Regenschirm“ (1924), erreicht man wie schon einst der Kaiser, das Dörfl Lengstein.

Kaiser Karl V. auf dem Ritten

Lengenstein Karl V

Auf seiner Italienreise über den Ritten kam der Kaiser auch in Lengstein mit dem ursprünglich romanischen Wallfahrtskirchlein St. Ottilia (hübsche gotische Innenausstattung) vorbei. Am 12. März 1555 verlieh er der Familie Mayr in der Sulz ein kaiserliches Wappen. Über dem Eingang des Gasthofes Schwaiger (Besitzer Familie Mayr) kann das Wappen immer noch bewundert werden.
Nach Lengstein wird die Straße enger und kurvenreicher. Sie führt vorbei am Penzlhof (Funde aus der alpinen Kupferzeit, befinden sich im Archäologiemuseum in Bozen) und St. Verena (889 m) mit Blick auf die Zillertaler Alpen hinunter nach Barbian (ca. 7 km) ins Eisacktal.

Burg Runkelstein bei Bozen

Eine sehr bemerkenswerte Burganlage mit einer einmaligen Freskenbemalung befindet sich unweit von Bozen hoch über dem Eingang zum Sarntal. Ein Abstecher der sich lohnt.

Bereits im ersten Jahrhundert seiner Geschichte erlebte die Burg (13. Jh.) Aufbau, Eroberung und Verfall. Im 14. Jh. erstrahlt sie dann wieder im neuen Glanz mit großem Burghof und profanen Wandmalereien des Mittelalters. Die Burgkapelle wurde 1390 eingeweiht. 1520 wurde das „Gewölbe an der Porten“ durch eine Pulverexplosion zerstört. Die Runkelsteiner Fresken sind eine einzigartige Darstellung des höfischen Lebens und der Bekleidung im Mittelalter. Mittelalterlich ist auch der Weg hinauf zur Burg und festes Schuhwerk empfiehlt sich für die „Stolpersteine“.
Die Burg beherbergt die unterschiedlichsten Ausstellungen und kann von Dienstag – Sonntag besichtigt werden. Wer das Mittelalter-Programm geschafft hat, kann im Mittelalterambiente der Burgschänke eine Erfrischung zu sich nehmen.

 

Die Große Dolomiten Straße
- ein wunderschöner Abstecher!

Die Große Dolomitenstraße, 110 km von Bozen bis Cortina d’Ampezzo. Sie wurde am 13. September 1909 eröffnet und mit großen Schwierigkeiten den Bergen abgerungen. Das erste Teilstück, die Eggentalstraße wurde schon seit 1860 genutzt und führte über eine nur wenige Meter breite Straße durch eine enge Schlucht (heute ein Tunnel). 1896 war die Straße über den knapp 1.800 m hohen Karerpass fertig. Damals krönte die Romantik des Karersees mit seinem Latemar ein Grandhotel in dem sogar Kaiserin Sisi verweilte. Über das Pordoijoch führten bis 1900 noch Saumpfade und 1909 wurde die letzte schwierige Hürde mit dem Falzarego Pass genommen. Im Ersten Weltkrieg (1915-18) wurde die einst für den Fremdenverkehr geplante Bergstrecke zweckentfremdet und für Militärzwecke genutzt. 2009 wurden die Dolomiten, von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben.

Kastelruth – Seiser Alm

Kastelruth

Das Eisacktal ohne einen Abstecher in das malerische Schlerngebiet zu machen, das wäre nicht mehr gut zu machen. Die Orte Seis, Völs und Kastelruth bezaubern mit ihren blumengeschmückten Häusern, mit Zinnengiebeln und Erkern. Kastelruth kann dazu noch einen der höchsten spätbarocken Zwiebeltürme des Landes vorweisen. Wenn Sie schon mal hier sind, dann sollten Sie mit der Seilbahn (ab Seis) hinauf auf die Seiseralm fahren. Das größte und höchste Almgebiet Europas beeindruckt mit einem gewaltigen Panorama, von der Geisler Gruppe, Langkofel und Rosengarten, bis zum Schlern, dem Wächter der Seiser Alm - Blumenwiesen und die Schlernhexen sind inbegriffen.

Die Trostburg der Grafen von Wolkenstein bei Waidbruck

Trostburg im Hintergrund Kloster Saeben

Die alten Bürgerhäuser des Ortes werden überragt von der markanten Burg der Grafen von Wolkenstein aus dem 12. Jahrhundert. Die Burg ist nur mit Führungen zu besichtigen (Sommermonate). Hier gibt es eine erhebliche Sammlung weiterer Burgmodelle. Bemerkenswert der Rittersaal mit seiner geschnitzten Holzdecke.

Klausen und Kloster Säben

Kloster Saeben Klausen

Das mittelalterliche Klausen, erhielt durch den Bischof von Brixen im Jahre 1400 das Stadtrecht verliehen. Die Schönheit der Landschaft hatte schon damals Albrecht Dürer dazu animiert, Klausen und seine Umgebung auf einem Kupferstich »Das große Glück« festzuhalten. Die große weit über Klausen hinausragende Klosteranlage Säben geht zurück auf das 4. Jh. und war bis zum 10. Jh. rätischer Bischofssitz. Danach wurde das Kloster burgartig ausgebaut und 1681 in ein Benediktinerinnenstift umgewandelt. Von Klausen aus führt eine 30minütige Wanderung zum Kloster, mit anfänglich steilen Stufen.

Klausen im Eisacktal

Ein Bummel durch die Altstadt (Fußgängerzone) von Klausen ist eine Begegnung mit der Vergangenheit. Hübsche Bürgerhäuser aus dem 13. Jahrhundert haben die Stadt zu einer der schönsten Städte Italiens gemacht. Ein Mythos hält sich aufrecht, dass Walther von der Vogelweide um 1170 am Vogelweiderhof in Lajen geboren wurde.

Sehenswert:

  • Stadtmuseum mit dem Loretoschatz (geöffnet März – Oktober)
  • Apostelkirche in der Oberstadt, ehem. Spitalkirche 1205
  • Pfarrkirche Hl. Andreas mit einem schlichten Äußeren überrascht mit einer gotischen Innenarchitektur und reichem Netzgewölbe. In der Kirche befinden sich künstlerisch wertvolle Skulpturen aus spätgotischer Zeit.

 

Feldthurns, über dem Eisacktal

Wenige Kilometer über dem Eisacktal liegt mit zauberhaften Dolomitenblick, das Dörfchen Feldthurns. Höhepunkt des Ortes ist das aus dem Mittelalter stammende Renaissance Schloss der Bischöfe von Brixen. Der Ursprung des Schlosses ist das 12. Jahrhundert. Im 16. Jh. wurde es zur prunkvollen Sommerresidenz umgebaut. Das Schloss gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Tiroler Renaissance. Führungen und Heimatmuseum von März bis November. Feldthurns begeistert neben einer traumhaften Berglage und Schloss, mit Kastanienbäumen gesäumten Wanderwegen. Empfehlenswert, eine herbstliche Keschtnwanderung zu den zahlreichen kleinen Kirchlein am Wegesrand

Archeoparc Tanzgasse Feldthurns

Ein Reich der Steine eröffnet Einblicke ins Neolithikum. Grabungen und Überreste rund um Feldthurns belegen erste Gemeinschaften der Menschen rund 5.000 vor Christus. Zentraler Mittelpunkt ist die Tanzgasse, von Danzwiese zu Zeiten Maria Theresias (Tanzplatz der Hexen). Der Megalith-Kultplatz aus der Kupferzeit ist der bedeutendste in ganz Europa. Diese Kultstätte vermittelt das Leben und Kultur unserer Vorfahren aus der Zeit des Mannes aus dem Similaungletscher, Ötzi. Untersuchungen des Zahnschmelzes von Ötzi ergaben Spuren von Gneis und Phylittböden, wie sie in und um Feldthurns (Eisacktal und Meran) zu finden sind. Ötzi kann also ein Bewohner der Tanzgasse gewesen sein. Der Archeopark ist kostenfrei zugänglich.

Brixen, die Bischofsstadt

902 wurde Brixen erstmals urkundlich erwähnt und 70 Jahre später verlegte der Bischof Albuin seinen Sitz von Säben nach Brixen. 990 entstand der erste Dom.

Dom zu Brixen

1091 wurde Brixen zum mächtigen Hochstift, dessen Einfluss bis an den Bodensee reichte. Der Dom Mariä Himmelfahrt wurde in den Jahren 1745/1754 barockisiert. Bemerkenswert, das Deckenfresko von Paul Troger (1750). Die hübsche Altstadt, mit den Laubengängen und Geschäften lädt zum ausgiebigen Bummel ein.

Der Kreuzgang ein kulturelles Kleinod

Kreuzgang Dom zu Brixen

An der nördlichen Seite des Doms befindet sich ein Kreuzgang, der als Meditationsstätte für die Ordensleute gedacht war. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er erweitert und ergänzt. Das Kreuzrippengewölbe stammt aus dem 15. Jh. Da in dieser Zeit nur wenige Menschen lesen konnten, bemalte man die Wände und Decken mit biblischen Szenen, ein sozusagen übergroßes biblisches Bilder-Lehrbuch. Mit dem kleinen Garten im Innenhof ist dieser Kreuzgang noch heute eine Stätte der Besinnung, dann wenn die Besucherströme abreißen und Ruhe einkehrt.

Kloster Neustift,
Augustiner-Chorherrenstift

Kloster Neustift Innenhof

Etwa 3 km von Brixen entfernt liegt diese beeindruckende Klosteranlage (Gründung 1142) mit der berühmten Klosterkellerei. Die Weinhänge (besonders malerisch im Herbst) rund um das Kloster lassen erahnen, um welch gute Lage es sich hier handelt. Die dreischiffige Basilika zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern des Barock (1734-1737) im deutschsprachigen Raum. Fresken von Matthias Günther und Michael Pacher (Sakristei). Vor den Toren des Klosters steht die »Engelsburg« im Kleinformat. Sehenswert auch die Bibliothek des Klosters Neustift.

Franzensfeste (Fortezza)

Wie unschwer zu erraten ist, wird diese mächtige Festung an der Eisack nach seinem „Gründermonarchen“ benannt, Kaiser Franz I. Die Bauphase zog sich von 1833 bis 1838 hin. Franzensfeste wurde als Schutzbastion für den Brennerpass angelegt. Bis zu 4.500 Mann waren an dieser Großbaustelle zugange. Kasernen und Munitionslager wurden eingeplant, für Garnisonen von rd. 1.000 Soldaten und bis zu 90 Geschützen zur Sicherung der Straße für den Kriegsfall. Diese Festung wurde aber nie „in Betrieb“ genommen und auch nie fertig gestellt. Ab 1930 baute die italienische Armee hier die Bunkeranlagen aus, die allerdings aufgrund der Entwicklung des 2. Weltkrieges ebenfalls wieder aufgegeben wurden.  Im August 1809 wurde in Höhe von Franzensfeste der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer von rd. 2.500 Franzosen, Bayern und Sachsen in einer 2-tägigen Schlacht aufgerieben. Seine 500 Tiroler waren gegen die Übermacht aus dem Norden, unter General Lefebvre machtlos. Dieser Hinterhalt wurde schon bald darauf als die „Sachsenklemme“ bezeichnet.

Burg Reifenstein und Schloss Sprechenstein südlich von Sterzing

Sterzing Schloss Sprechenstein

Bevor man Sterzing erreicht ziehen zwei Burgen links und rechts des Weges, auf zwei sehr markanten Felsriegeln in rd. 1.000 Metern Höhe stehend, den Blick auf sich. Links die Burg Reifenstein, die besterhaltene Burganlage Südtirols, weil sie nie erobert werden konnte in ihrer langen Geschichte seit 1100. Im 15. Jh. wurde die Burg von den Herren von Stilfes an den Deutschen Ritterorden verkauft. Nach der Auflösung 1813 ging die Burg and die Fürsten von Thurn und Taxis. Die wertvollen Wandmalereien und geschnitzten Ausstattungen können in den Sommermonaten mit Führungen besichtigt werden.

Rechts gegenüber liegt das Schloss Sprechenstein aus dem 16. Jh. mit seinem markanten Rundturm. Das Schloss ist nicht zugänglich.

Sterzing, Historische Altstadt

Sterzing Altstadt

Reichgeschmückte Fassaden, Lauben und Gassen laden zum gemütlichen Einkaufsbummel ein. Seit dem Mittelalter ist Sterzing ein wichtiger Handels- und Bergwerksort. Der Reichtum der Stadt ist auf den Abbau von Blei und Silber zurückzuführen.

Sterzing und sein markantes Wahrzeichen

Sterzing Zwoelferturm

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Zwölferturm (46 Meter hoch) aus dem 15. Jahrhundert, der die Stadt in zwei Teile, der Alt- und Neustadt unterteilt. Seinen Treppengiebel erhielt der Turm nach einem Brand (1867), der alte rote Spitzhelm wurde Opfer des Brandes. Eines der schönsten Rathäuser Südtirols steht hier in der Neustadt. Der spätgotische Bau (1468-1472) wurde an Stelle eines Bürgerhauses erbaut. Die Ratsstube ist hier ganz besonders zu erwähnen (Führungen). Im Innenhof des Rathauses steht ein römischer Altarstein, der Mithrasstein, der dem persischen Gott Mithra geweiht ist. Der Stein stammt aus dem Jahre 200 n.Chr. und wurde an der Römerstraße in einer Felsenhöhle bei Mauls gefunden. Ein weiterer Meilenstein der Römer, aus der Zeit des Kaisers Septimus, ist im Innenhof zu bewundern, der 1979 bei Bauarbeiten in der Sterzinger Neustadt gefunden wurde.

Heiliggeistkirche

Am Stadtplatz hinter dem Zwölferturm finden Sie die kleine Heiliggeistkirche im Bürgerspital. Das zweischiffige Kircheninnere ist mit einem Kreuzrippengewölbe ausgestattet. Der Raum wurde von Hans von Bruneck vollständig im 15. Jh. bemalt.

Sehenswert in Sterzing auch die Stadtpfarrkirche „Unsere liebe Frau im Moos“ (15. Jh.) mit den bedeutenden Multscherfiguren am Hauptaltar.  In der Nähe der Pfarrkirche befindet sich das Multscher- und Stadtmuseum im Deutschordenshaus. Der größte Teil des spätgotischen Flügelaltars vom Ulmer Bildhauer und Maler Hans Multscher wird hier aufbewahrt.

Über Gossensass verlässt man das Eisacktal in Richtung Brenner (1.374 m ü.d.M.) und Österreich.

 

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christian

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