Oberinntal – Engadin Route

Christa —  9. Oktober 2012 — Kommentieren

Das Engadin vom Malojapass über St. Moritz bis zur alten Zollstätte Finstermünz am Inn

Vom Süden kommend steigt der Malojapass, der niedrigste Schweizer Alpenpass, von Casaccia aus, steil an und führt über teils enge Serpentinen hinauf zur Passhöhe auf 1815 Meter. Der Passweg vom Comersee und Chiavenna durch das Bergell hinüber in den Engadin ist seit der Antike eine beliebte Alpenroute. Malerisch führt die Strecke entlang der Oberengadiner Seen Silser See, Silvaplana See bis zum St. Moritzer See.

Fensterschmuck in Guarda

Wer es schafft, sich von der Alpenmetropole St. Moritz zu trennen, den erwarten noch so manche Schönheiten am Wegesrand entlang des Inns. Im Rätoromanischen heißt der Inn “En” und gibt so der gesamten Region seinen Namen  – Engadin.

Länge der Route: Bergell bis Finstermünz rd. 120 km
Abstecher: Müstair (ca. 40 km), Samnaun (ca. 17 km)

Bergell – Val Bregáglia

Das Bergell ist ein Ausläufer des Inntales (Quelltäler) und führt aus dem Südwesten von  Chiavenna in der Lombardei (Italien) vorbei an Stampa, Vicosoprano nach Casaccia. Das italienischsprachige Tal bezaubert mit seinen landschaftlichen Reizen und hübschen Dörfern. Das hübscheste Dorf ist zweifelsohne Soglio (1000 Meter ü.M.), das weniger als 200 Bewohner zählt und im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. Ich hoffe Sie haben bei Ihrer Fahrt durch das Bergell und nach Soglio keinen Wolkenhimmel und klare Sicht auf die umliegenden meist weißen Gipfel, die den engen Gassen mit ihren schiefergedeckten aus Bruchsteinen erbauten Häusern und  malerischen Palazzi  einen bezaubernden Rahmen verleihen.

Stampa – Palazzo Castelmur

Palazzo Castelmur

Der Palazzo Castelmur (1854 vollendet) kurz vor Stampa erhebt sich eigenwillig an der Nordflanke des Tales. Erbaut wurde der Palast von Giovanni Castelmur (geboren im Jahr 1800 in Stampa). Heute beherbergt der Palazzo das Archivio Storico, geöffnet von Juni bis September.

Ab Casaccia schlängelt sich die Bergstraße in steilen engen Kehren hinauf auf den Malojapass, 1815 Meter. Die Nordseite des Passes im Engadin fällt flach ab, vorbei an den Oberengadiner Seen und entlang des noch jungen Inns.

Malojapass, 1815 Meter ü.M.

Malojapass

Politsch gehört die Hochebene Maloja ins Bergell (Stampa) geografisch aber eindeutig in den Oberengadin. Als Wasserscheide ist Maloja aber ein europaweiter Einzelfall. Am Piz Lunghin (2780 Meter) befindet sich die wichtigste Wasserscheide Westeuropas (3 stündige Wanderung ab Maloja). Der Inn fließt durch das Engadin in die Donau und das Schwarze Meer, die Julia schickt ihr Wasser in den Rhein bis in die Nordsee und die Maira fließt durch das Bergell und den Comersee ins Mittelmeer.
Europas größte Ansammlung von Gletschertöpfen (36) wurden 1884 beim Bau des Schlosses Belvedere entdeckt und freigelegt. Das Wahrzeichen von Maloja ist der Turm Belvedere, mit einer herrlichen Aussicht ins Bergell und die Oberengadiner Berge. Ausstellungen täglich geöffnet von Juli bis September.

 

Rotunde Segantini St.Moritz

Der Künstler Giovanni Segantini (1858 – 1899) verbrachte seine letzten Lebensjahre in Maloja, Atelier Segantini. Das Atelier zeigt Briefe, Skizzen und persönliche Gegenstände des Malers, der als ein Hauptvertreter des Symbolismus gilt, mit seinen Bildvisionen von ungemeiner Leuchtkraft.
Das Museum Segantini befindet sich in St. Moritz (Bild). Das Museum wurde 1908 als begehbares Denkmal für den Maler erbaut. Als Rotunde erinnert der Bau an den Pavillon, den Segantini für sein Engadiner Panorama für die Weltausstellung in Paris (1900) geplant hatte. Seine letzte Ruhestätte befindet sich im Segantini-Friedhof in Maloja.

Oberendaginer Seenplatte
- über 100 Jahre Kursschiffahrt

Oberengadiner Seenplatte

Das Hochtal des Oberengadin bezaubert mit seinen tiefblauen Seen und Bergflanken mit weißen Gipfeln. Vom Süden her erreicht man den Silsersee, den Silvaplanersee der mit dem Lej da Champfèr verbunden ist und dem weltberühmten St. Moritzersee, der an seiner Nordseite von der Alpenmetropole St. Moritz (1.856 m) und dem Piz Nair (3057 m) überragt wird. Wassersportler, Wanderer, Biker, Golfer und insbesondere die Wintersportler treffen sich hier gerne im sogenannten “Champagnerklima”.

Europas höchstgelegene Kursschifffahrtslinie wurde im Jahr 2008 einhundert Jahre alt. Ab Sils-Maria verkehren in den Sommermonaten 3 – 4 mal täglich auf einer Höhe von 1800 Metern moderne Kursschiffe nach Maloja. Auf der Fahrt kann man 40 Minuten lang eine fantastische Aussicht und Ruhe genießen.

Sils – Maria

Sils Maria Oberengadin

Idyllisch eingebettet zwischen Silser- und Silvaplanersee liegt Sils, der Kulturort im Oberengadin. Die weite des Tales, die mystischen Seen wirkten besonders anziehend auf Schriftsteller und Künstler wie Hermann Hesse, Beuys und David Bowie.
Friedrich Nietzsche wohnte in den Sommer-monaten von 1881 bis 1888 in Sils Maria. Hier arbeitete er an >Zarathustra< und dem >Antichrist<.
In seinem ehemaligen Wohnhaus, heute Museum, erinnern persönliche Gegenstände, Fotos und Bücher an die Zeit des großen Philosophen.
Die unter Denkmalschutz stehende reformierte Kirche Sils-Maria (Neubau 1597) ist eine der ersten protestantischen Kirchen Graubündens. In der nähe der heutigen Kirche befand sich im Mittelalter ein Sakralbau.
Sils ist im Sommer wie im Winter Anziehungspunkt für Wasser- und Wintersportler. Wanderer und Skilangläufer finden ideale Bedingungen im autofreien Fextal und rund um die Seen, Skifahrer und Snowboarder starten gleich auf den Silser Hausberg Furtschellas und weiter zum Corvatsch mit modernen Seilbahnen hinauf auf 3303 Meter über dem Meer.

St. Moritz

St.Moritz

Seit 3000 Jahren ist St. Moritz wegen seiner Heilquellen bekannt und seit dem 19. Jahrhundert auch als Geburtsstätte des Wintertourismus und des Golfspiels auf dem europäischen Festland (erster Golfplatz!). St. Moritz war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1928 und 1948 sowie zahlreicher Weltmeisterschaften. Die mondäne Alpenmetropole zieht internationale Gäste an und lädt zum Shoppen mit Stil und Eleganz ein. Mit der herrlichen Lage am St. Moritzersee läßt sich Natur, Kultur, Sport und Ruhe in allen vier Jahreszeiten bestens verbinden. Über das Ortsbild selbst kann man geteilter Meinung sein. Mit den großen Hotelbauten des 20. Jahrhunderts ging der Charme eines typischen und liebenswerten Engadiner Dorfes verloren.

Basilika St.Karl

Die dreischiffige Basilika St. Karl wurde 1889 im Stil der lombardischen Romanik und mit einem freistehenden Campanile erbaut. Die Kirche dominiert das Bild von St. Moritz-Bad direkt am See.

SchieferTurm Bobfahrer St.Moritz

Ein Kuriosum und Wahrzeichen in St. Moritz-Dorf ist der “Schiefe Turm” der ehemaligen Mauritiuskirche aus dem 15. Jahrhundert. Das Kirchenschiff wurde wegen Baufälligkeit 1893 abgerissen.
Sehr empfehlenswert sind das Museum Segantini (siehe oben) und das Engadiner Museum im natürlich typisch Engadinerhaus mit Sgraffiti an der Fassade.

Celerina, Kirche San Gian

Das hübsche Dorf mit den beeindruckenden Engadiner Häusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert ist ein kleines Paradies. Über die Bergstation Marguns-Corviglia erreicht man das Skigebiet der Nachbargemeinde St. Moritz, den Piz Nair, 3057 m. Gegenüber im Tal geht es mit der über 100 Jahre alten Standseilbahn im leuchtenden Rot, hinauf auf den schönsten Aussichtsberg über die Oberendaginer Seenplatte, Muottas Muragl.
Von hier erreicht man in ca. 2 Stunden die Segantinihütte und den Schafberg. Hier starb der bekannte Maler und Wahlengadiner  Giovanni Segantini. Außerhalb des Dorfes steht seit dem 14. Jahrhundert die Kirche San Gian. Teile der Kirche wie der Chor, das Langhaus und der kleine Turm gehen auf das Jahr 1100 zurück. Die Kirche empfängt den Besucher mit einer bemalten Holzdecke mit Spitzbögen aus der Gotik (1478). Die Wandmalereien stammen aus der lombardischen Frührenaissance. 1682 traf ein Blitz den großen Turm. Der Spitzhelm wurde ein Opfer der Flammen und wurde nicht wieder hergestellt, da es bereits eine Kirche im Zentrum des Dorfes gab. San Gian wurde zum Wahrzeichen von Celerina.

Bever, Kirche San Giachem

Fresken Kirche San Giachem Bever

Die erste urkundliche Erwähnung der Jakobuskirche mit dem schmucken Turm erfolgte 1370. Ein wahrer Schatz an der Westwand verweist auf das Jahr 1350 und wurde bei einer Restaurierung um 1960 entdeckt. Die gotische Wandmalerei sind einzigartige Zeugnisse im Oberengadin. Die linke Malerei zeigt St. Georg im Kampf mit dem Drachen, in der Mitte ist Michael als Seelenwäger mit dem Satan dargestellt und rechts der Hl. Christopherus.

Über Zuoz mit einem sehr gut erhaltenen Dorfkern mit hübschen Häusern aus dem 16./17. Jahrhundert erreicht man das Unterengadin, bei Zernez.

Zernez,
das Tor zum Schweizer Nationalpark

Gleichzeitig ist das romanischsprachige Zernez auch das Zentrum, das Dreiländereck Schweiz-Österreich-Italien zu entdecken. Ein Muss in Zernez ist ein Besuch im Nationalparkzentrum. Hier erfahren Sie in einer interaktiven, erlebnisorientierten Dauerausstellung alles über Fauna und Flora, warum der Bär in den Nationalpark zurück kehrt, alles über den Alpensteinbock und vieles mehr. Dieser Park war der erste Nationalpark der Alpen, gegründet 1914 und umfasst eine Fläche von 172 Quadratkilometer. Sehr gut ausgebautes Wanderwegenetz!

Schweizer Nationalpark Ofenpass mit Ortler

Über den Ofenpass und durch den Nationalpark führt Sie der Weg ins Münstertal und nach Müstair mit herrlichen Ausblicken auf den mächtigen Ortler, Südtirols höchster und immer schneebedeckter Gipfel.

Weltkulturerbe Müstair, Kloster St. Johann

M stair Weltkulturerbe

Wenige Kilometer vor der italienischen Grenze stößt man auf eine 1200 Jahre alte Klosteranlage aus karolingischer Zeit, die seit dem 12. Jahrhundert von Benediktiner Klosterfrauen gepflegt wurde. Die prunkvolle Ausstattung erhielt die Kirche St. Johann im 8./9. Jahrhundert sowie im 12. Jahrhundert. Den großen Reichtum bei seiner Gründung verdankt das anfängliche Männerkloster einer Morgengabe von Karl dem Großen. Müstair war ein wichtiger Ort an der Grenze seines Reiches, zwischen dem neu eroberten Langobardenreich (774) und dem anvisierten Ziel, dem Herzogtum Bayern. Damit verbunden, die Absetzung des Bajuwarenherzogs Tassilo III., was im Jahre 788 den vorläufigen Abschluss fand.

M stair Karl der Gro e Kirche St. Johann

Eine Stuckfigur Karls des Grossen befindet sich in der Baldachinnische zwischen Mittel- und Südapsis. Von besonderer Bedeutung ist der karolingische Freskenzyklus aus der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts. Sämtliche Wandflächen der Kirche, inklusive Apsiden und Fensterlaibungen waren ausgemalt. Im 9.-12. Jahrhundert wurden Retuschen und Übermalungen an den karolingischen Fresken vorgenommen. Mit dem Einzug der Benediktinerinnen entstand das Bedürfnis die Apsiden und die Ostwand der Kirche mit neuen Fresken auszustatten.
Im Klostermuseum erfährt man mehr über die bewegte Geschichte und das Leben im Kloster.

Von Müstair geht es über den Ofenpass auf gleichem Weg wieder nach Zernez (ca. 40 km) oder über den Südtiroler Vinschgau (siehe Historische Mittelalter Route) und Reschenpass ( ca. 75 km) wieder in das Unterengadin zurück.

Das Unterengadin

fällt mit dem zwischenzeitlich kräftig dahinrauschenden Inn von 1600 auf 1100 Meter. Das Inntal wird hier enger, wilder und der Inn hat tiefe Schluchten gegraben.

Guarda Unterengadin

Orte wie Lavin, Guarda, Ardez und Tarasp begeistern mit ihren alten Häusern und stolzen Burgen. Der Inn verlässt tosend bei Finstermünz in einer markanten Schlucht mit steil aufragenden Felsen die Schweiz. Diese alte Zollstätte, hatte seit der Antike (ca. 45 n. Chr.) große Bedeutung auf dem Weg über die Alpen.

Lavin

Die Kirche von Lavin (1480) zählt zu den wertvollsten Kunstwerken Graubündens. Wenige Jahre später wurde der Chorraum vollständig bemalt. Beachtenswert ist die Darstellung von Jesus mit den drei ineinandergefügten Gesichtern als Trinitätssymbol. Die Kirche ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet.

Guarda

Guarda Dorfplatz mit Brunnen

Guarda zählt zu den schönsten Dörfern Graubündens und wurde mit der Geschichte des Schellenursli (nach Heidi das berühmteste Kinderbuch der Schweiz) weit über die Grenzen hinaus bekannt. Im 17. Jh. wurde das Dorf von den Österreichern völlig zerstört, jedoch wieder aufgebaut. Häuser mit Erker, tief im Mauerwerk liegende Fenster, Reliefs und den typischen in Mörtel geritzten Sgraffitis des Engadin schmücken das Bergdorf. Wenn Sie mit dem Auto nach Guarda kommen, sollten Sie den Parkplatz vor dem Ort nutzen, da es im Ort keine Parkmöglichkeit gibt.

Ardez

Ardez

Wie schon Guarda gehört Ardez zu den Dörfern von nationaler Bedeutung. Die Häuser aus dem 16. und 17. Jh. fallen durch eine großflächige Bemalung auf. Wie das ehemalige Bäckerhaus „Pan e Pastizaria“ und unweit davon entfernt das Adam- und Eva-Haus. Ardez wird erstmals im 10. Jh. urkundlich erwähnt. Auf einem Felshügel thront die Burgruine Steinberg aus der Zeit Karls des Großen. Zur Ruine führt ein Wanderweg mit prächtiger Aussicht. Die Ruine ist frei zugänglich.

Scoul (Schuls) – Vulpera – Tarasp

Tarasp mit Schlo

Im Unterengadin sprudeln zahlreiche Mineralquellen aus den Felsen, die an so manchem Dorfbrunnen eine willkommene Erfrischung sind. In Tarasp trägt die Carola-Quelle, den Namen der Königin Carola von Sachsen, die Ende des 19. Jahrhunderts ein häufiger Gast in Tarasp war. Ein kräftigschmeckendes und calziumreiches Mineralwasser das bei Mangelerscheinungen hilft.

Die Zufahrt nach Tarasp schlängelt sich in engen Kehren hinunter zum Inn und gleich wieder hinauf in ein malerisches Hochtal mit kleinem See und Schloss, das weithin sichtbar auf einem Felsen über das Unterengadin wacht. Seit 2010 nimmt ein modernes Brückenbauwerk über den Inn das Unterengadin in Besitz (geöffnet ab Herbst).Vulpera und Tarasp sollen künftig leicht und schnell zu erreichen sein.

Sehenswert:  Scoul / Schuls: Museum D’Engadina Bassa, Künstlerhaus Nairs
Schloss Tarasp: Sommer täglich, Winter 2 x die Woche geöffnet

Samnaun, ein Abstecher der sich lohnt auf 1700 Meter “aufzusteigen”…

Auf der Suche nach Weidegründen siedelten sich die Unterengadiner 800 bis 1000 n.Chr. im 1700 m hoch liegenden Tal an. Der Handelsweg lief bis 1905 über Spiß nach Tirol, was dem zur Schweiz gehörenden Tal die Zollfreiheit brachte. Die Schweizer Fahrstraße ab Vinadi ist eng und mit zahlreichen Tunnel bestückt. Der Schmuggel blühte rund um Samnaun und so verwundert es nicht, dass historische Schmuggelpfade heute zum Wandern einladen. Eine besondere Herausforderung ist der Muttler (3294 m) als einstündiger Umweg vom Schmuggelpfad nach Vnà. Samnaun ist vor allem ein Wintersportzentrum im Verbund mit Ischgl.

Sehenswert sind die Kirche St. Jakobus im Hauptort Compatsch auf 1715 m. Im Weiler Plan befindet sich das Talmuseum im reichgeschmückten >Casa Ratica< das vom harten Leben am Berg erzählt.

Festung Altfinstermünz am Inn

Zollstaette Altfinstermuenz

Eine der bedeutendsten Zollstationen Tirols seit der Antike, liegt wildromantisch in einer Schlucht am noch jungen quirligen Inn, gleich unterhalb der Reschenstraße. Bereits um 45 n. Chr. wurde hier im Bereich von Finstermünz an der Via Claudia Augusta der Inn mit einer Brücke überwunden. Seit römischer Zeit bis 1854 war die Zollstätte eine der wichtigsten Station über die Alpen zwischen Nord und Süd. Zur Festungsanlage gehören ein Brückenturm (ehemals Zugbrücke), das Sigmundseck (1473 von Erzherzog Sigmund der Münzreiche als Zollfestung errichtet), eine mittelalterliche Höhlenburg, der Klausenturm (1502-1537 errichtet) und die Kapelle Mariä Himmelfahrt (1603 von Erzherzog Maximilian III. dem Deutschmeister in Auftrag gegeben). Der Verein Altfinstermünz hat eine mittelalterliche Erlebniswelt geschaffen, Führungen: Juni bis September, Dienstag 10 Uhr – 14 Uhr.
Altfinstermünz muss man sich ab der Kajetansbrücke bei Pfunds auf der alten Römer-straße Via Claudia Augusta erwandern (ca. 4 km). Ein kurzer aber steiler Waldpfad führt von der Straße zwischen Martina und der Kajetansbrücke am linken Innufer bei Vinadi kurz vor der Abzweigung Samnaun (kleiner Parkplatz) in ca. 10 Min. zur Festung hinunter.

Der Inn verlässt hier die Schweiz.
Folgen Sie dem längsten Alpenfluss weiter nach Tirol und Bayern

 

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Christa

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